FAQ


Häufig gestellte Fragen


Allgemein

Der Wahl-O-Mat ist eine Online-Wahlhilfe für die Zweitstimme. Außerdem können bei dem Wahl-O-Mat alle antretenden Parteien ausgewählt werden und die Wahlhilfe ist nutzbar für ganz Deutschland, während erststimme2013.de nur für die Wahlkreise Bremen I und II sowie Osterholz-Verden gilt. Dies ist dem Attribut geschuldet, dass es sich um ein Projekt von Studierenden handelt und innerhalb von nur einem Semester komplett umgesetzt wurde.
Nein, die Teilnahme ist anonym und kann nicht zu individuellen Personen zurückverfolgt werden. Nähere Informationen finden sich auch im Impressum der Seite (unten rechts im Bild).
Nein, absolut nicht. Diese Webseite ist lediglich ein Informationsangebot bzw. erste Orientierung und kein Instrument um endgültige Entscheidungen zu treffen. Es wird lediglich die ideologische Nähe der eigenen Position zu den Thesen mit denen der Kandidatinnen und Kandidaten auf Übereinstimmung geprüft. Finale Schlüsse für Ihre Wahl können daraus nicht gezogen werden.
Wir stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Sie erreichen uns unter [email protected]

Kandidaten

Aus pragmatischen Gründen können wir nicht alle in den Wahlkreisen antretenden Kandidatinnen und Kandidaten in Erststimme 2013 aufnehmen. Die bundesweite Relevanz der Parteien stellt das objektive Auswahlkriterium für eine Aufnahme dar. Nur Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien, denen seit Beginn dieses Jahres Stimmanteile von durchschnittlich mehr als 2% prognostiziert wurden, werden daher von erststimme2013.de berücksichtigt. Die etablierten Prognoseinstitute können Parteien mit weniger als 2% Stimmanteil nicht verlässlich erfassen. Annahmen über die Relevanz dieser Parteien können daher nicht objektiv erfolgen. Kandidaten der Parteien, denen weniger als 2% Stimmanteil vorausgesagt werden, sind folglich bei Erststimme 2013 nicht vertreten. Die Basis für den durchschnittlichen Stimmanteil der Parteien ergibt sich auf der Grundlage der seit Beginn diesen Jahres durchgeführten "Sonntagsfragen" der Institute Allensbach, Emnid, Forsa, Forschungsgruppe Wahlen und Infratest Dimap. Einige Kandidaten haben sich bis heute (12.07.2013) noch nicht zurückgemeldet und sind darum noch nicht eingetragen.
In den von uns bereitgestellten Kandidatenprofilen. Für weiterführende Informationen steht Ihnen die Homepage der Kandidatin und des Kandidaten zur Verfügung, welche im Profil angegeben ist. Sie finden die Steckbriefe unter dem Menüpunkt „Wahl 2013“ und dann bei „Kandidaten“.
Die Kandidatin bzw. der Kandidat war entweder nicht bereit den Fragebogen zu unserem Projekt zu beantworten oder hat unsere Fragen bisher nicht beantwortet. Daher konnten wir ihn/sie bisher nicht aufnehmen.
Wir haben die befragten Kandidatinnen bzw. Kandidaten gebeten den Bogen persönlich auszufüllen. Dabei ist ein Merkmal der Erststimme, dass es eine stärkere Personalisierung gibt, als dies bei der Zweitstimme der Fall ist. So können sich die Angaben der Direktkandidatinnen bzw. Direktkandidaten auch einmal von der Parteiposition unterscheiden.

Methode

Bei einer zu geringen Anzahl an Fragen wäre das Ergebnis der Wahlhilfe nicht repräsentativ. Trotzdem soll die Benutzung der Wahlhilfe für den einzelnen Benutzer nicht zu lange dauern. Daher haben wir uns für 20 Fragen entschieden.
Wir haben versucht Fragen aus allen wichtigen und aktuellen Themengebieten zu nehmen. Zudem war es uns wichtig regionale Fragen zu stellen um eine direkte Bindung an den Wahlkreis herzustellen. Nachdem wir die Rückmeldungen der Kandidatinnen bzw. Kandidaten erhalten haben, mussten wir jedoch sich stark überschneidende Antworten und somit die Thesen herausnehmen. Dabei sind leider die meisten regionalen Fragen herausgefallen, da sich die Kandidatinnen bzw. Kandidaten alle zu ähnlich positioniert hatten und somit die These in der Wahlhilfe keinen Mehrwert gebracht hätte.
Im Rahmen der Benutzerfreundlichkeit mussten wir eine bestimmte Anzahl von Thesen festlegen. Dabei haben wir darauf geachtet, alle wichtigen und aktuellen Themenbereiche abzudecken (siehe Frage: "Nach welchen Kriterien wurden die Fragen ausgesucht?"). Im Einzelnen mussten wir deshalb Abstriche machen und beispielsweise ebenso wichtige, aber ähnliche Themen betreffende Thesen verwerfen. Insgesamt gehen wir aber davon aus, dass die vorhandenen Thesen eine Unterscheidung zwischen den einzelnen Kandidaten ausreichend möglich machen.
Die Punkte werden auf Grundlage eines sogenannten „Richtungsmodells“ berechnet. Genaue Übereinstimmungen der Antworten geben die höchste Punktzahl; eine Übereinstimmung der Antwortrichtung gibt die zweithöchste Punktzahl.
Das Distanzmodell schien uns von der Methode her als nicht „sauber“ genug. Sobald eine These gewichtet wird, findet eine ungleiche Verteilung zu einer ungewichteten These statt. So kommt es durch bestimmte Gewichtungen zu einem verzogenen Ergebnis. Außerdem wird in dem Distanzmodell die "Neutral"-Kategorie immer belohnt. Rational wäre es für die Kandidatinnen und Kandidaten am besten, wenn Sie in der Beantwortung der Fragebögen immer "neutral" angeben. Eine Punktvergabe würde also immer stattfinden. Der Vorteil in dem Richtungsmodell ist, dass keine entgegenstehenden Postionen belohnt werden. Denn wenn ich einer These "voll und ganz zustimme" kann ich mich mit einer Kandidatin bzw. Kandidaten, der oder die "stimme eher zu" angeben hat, noch zufrieden geben, wohingegen ein "stimme eher nicht zu" meiner Position komplett entgegensteht und eine Punktevergabe somit nicht sinnvoll ist.
Bei einer vollen Übereinstimmung mit der Kandidatin oder dem Kandidaten bei einer These werden 3 Punkte vergeben. Für dieselbe Antwortrichtung werden 2 Punkte vergeben. Bei einer anderen Richtung werden 0 Punkte ausgezahlt. Beispiel: Benutzer: „Stimme eher zu“; Kandidatin bzw. Kandidat: „Stimme voll und ganz zu“ --> Es werden 2 Punkte gegeben. Benutzer: „Stimme eher zu“, Kandidatin bzw. Kandidat: „neutral“ --> Es werden 0 Punkte vergeben. Die Anzahl der Punkte wird so begründet, dass 3 und 2 noch relativ nahe bei einander liegen, so wie die Antwortkategorien. Es wird allerdings auch ein Abstand zwischen den Richtungen von 2 gehalten, damit die Übereinstimmung stark genug belohnt wird.

Wahlhilfe

Ja! Es ist für die Nutzer der Online-Wahlhilfe Erststimme 2013 möglich jede einzelne These zu gewichten. Das Gewicht der gegebenen Antwort wird im Endergebnis doppelt berücksichtigt.
Die Antwortmöglichkeit "Neutral" ist eine eigene Antwortrichtung, die die Kandidatinnen und Kandidaten wählen konnten. Es werden also Punkte vergeben, wenn Benutzer und Kandidatin bzw. Kandidat diese Antwortkategorie wählten. Bei dem klicken von "Überspringen" wird die These aus der Berechnung herausgenommen und es können keine Punkte verteilt werden. Inhaltlich bedeutet die Kategorie "Neutral": Man hat die Pro- und Kontra-Argumente gegeneinander abgewägt, kann sich aber dennoch nicht für eine Richtung entscheiden. Dem entgegen ist bei "Überspringen" eine Meinungsbildung nicht möglich gewesen, weil man sich z.B. noch nicht genug mit dem Thema auseinander gesetzt hat oder noch offene Argumente nicht gegeneinander abgewägt wurden.
Das Projekt Erststimme 2013 wird von Studierenden der Universität Bremen umgesetzt. Neben der Entwicklung einer Wahlhilfe sind auch theoretische Überlegungen zu Online-Wahlhilfen Inhalt des Seminars. Wir wollen gerne wissen, wer unsere Wahlhilfe warum nutzt, um uns am Ende ein Bild der Nutzer machen zu können. Die Umfrage erfolgt anonym und ist nicht auf eine bestimmte Person zurückverfolgbar (siehe dazu auch das Impressum).
Erststimme 2013 berechnet anhand des Vergleichs Ihrer und der Kandidatenpositionen eine inhaltliche Übereinstimmung. Es kann aber sein, dass Sie Ihre Wahlüberlegungen auf eine andere Grundlage stützen. So könnte Ihnen zum Beispiel die Persönlichkeit einer Kandidatin oder eines Kandidaten wichtiger sein als eine größtmögliche inhaltliche Übereinstimmung. Ebenso ist es möglich, dass sich ihre subjektive Einschätzung bezüglich der Kandidatenpositionen nicht mit den angegebenen Positionen deckt.